ZFA Weiterbildung

ZFA Weiterbildung – Welche Möglichkeiten gibt es nach der ZFA Ausbildung?

Du hast deine Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten erfolgreich absolviert und möchtest dich noch weiterbilden? Weiterbildungen sind immer eine gute Idee. Wir geben dir einen Überblick über mögliche Weiterbildungen und deren Inhalte. Bist du bereit, deine Karriere voranzutreiben?

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ZFA Weiterbildung

Die Weiterbildungsmöglichkeiten für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) eröffnen dir spannende Perspektiven und vielfältige Karrierechancen im Bereich der Zahnmedizin. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bietet sich dir die Möglichkeit, deine Kenntnisse und Fähigkeiten durch spezialisierte Fortbildungen zu vertiefen und zu erweitern. Dabei kannst du entscheiden, ob in der Prophylaxe, Verwaltung, Praxismanagement oder in spezialisierten Fachgebieten wie Kieferorthopädie und Implantologie. Die Weiterbildungen sind darauf ausgelegt, ZFAs auf anspruchsvollere Aufgaben vorzubereiten und ihre berufliche Entwicklung zu fördern. Diese zusätzlichen Qualifikationen tragen nicht nur zu deiner persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung bei, sondern erhöhen auch die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt und bieten dir die Chance auf ein höheres Einkommen. 

Wo kann man eine Weiterbildung machen?

Die Weiterbildung kannst du an verschiedenen Institutionen oder Bildungseinrichtungen absolvieren.

Zahnärztekammern

Zahnärztekammern

Die regionalen Zahnärztekammern bieten eine Vielzahl von Weiterbildungsprogrammen und Kursen an, die speziell auf die Bedürfnisse von ZFAs zugeschnitten sind. Diese Programme sind oft praxisnah und anerkannt.

Berufs- und Fachschulen

Berufs- und Fachschulen

Einige Berufsschulen und Fachschulen bieten spezialisierte Weiterbildungskurse für ZFAs an, die auf bestimmte Fachgebiete oder administrative Aufgaben fokussiert sind.

IHK

IHK

Die jeweilige Industrie- und Handelskammern bieten in der Regel ebenfalls entsprechende Weiterbildungen an.

Fortbildungsinstitute

Fortbildungsinstitute

Es gibt Fortbildungsinstitute, die eine breite Palette von Kursen und Seminaren für ZFAs anbieten. Diese Institute sind oft auf medizinische und zahnmedizinische Fortbildungen spezialisiert.

Universitäten und Hochschulen

Universitäten und Hochschulen

Einige Universitäten und Hochschulen bieten berufsbegleitende Studiengänge oder Zertifikatskurse im Bereich der Zahnmedizin, Praxismanagement oder Gesundheitswesen an, die für ZFAs interessant sein können.

Online Plattformen

Online Plattformen

Mit der zunehmenden Digitalisierung gibt es auch zahlreiche Online-Plattformen, die Fortbildungskurse und Webinare für ZFAs anbieten. Diese bieten Flexibilität und ermöglichen es, sich ortsunabhängig weiterzubilden.

Durch die Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten können ZFAs ihre beruflichen Fähigkeiten kontinuierlich erweitern und sich auf spezifische Fachgebiete spezialisieren. Dies trägt nicht nur zur persönlichen und beruflichen Entwicklung bei, sondern erhöht auch die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt und bietet die Chance auf ein höheres Einkommen und verantwortungsvollere Positionen.

1. Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent (ZMP)

Die Weiterbildung zum Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten (ZMP) ist eine spezialisierte Fortbildung für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA). Die Weiterbildung konzentriert sich auf präventive Maßnahmen zur Zahngesundheit (Prophylaxe). Dadurch sollen Zahn- und Mundkrankheiten verhindert werden. Ziel ist es, die Zahngesundheit langfristig zu erhalte und Krankheiten wie Karies und Parodontitis vorzubeugen. Maßnahmen dafür sind professionelle Behandlungen der Mundhygiene in der Zahnarztpraxis sowie die häusliche Mundhygiene.

Als ZMP bist du speziell ausgebildet, eine Vielzahl von Prophylaxemaßnahmen durchzuführen. Deine Hauptaufgaben umfassen:

  • Professionelle Zahnreinigung (PZR): Durchführung von gründlichen Zahnreinigungen, bei denen Zahnstein, Plaque und Verfärbungen entfernt werden. Dies umfasst auch die Reinigung der Zahnzwischenräume und die Politur der Zähne.
  • Fluoridierung: Anwendung von Fluoridpräparaten zur Stärkung des Zahnschmelzes und zur Vorbeugung von Karies.
  • Fissurenversiegelung: Versiegelung der Fissuren (kleine Rillen) auf den Kauflächen der Backenzähne, um das Eindringen von Bakterien zu verhindern und Karies vorzubeugen.
  • Mundhygieneberatung: Beratung der Patienten zur richtigen Mundhygiene, einschließlich der Auswahl und Anwendung von Zahnbürsten, Zahnseide und anderen Hilfsmitteln. Schulung in effektiven Putztechniken.
  • Ernährungsberatung: Aufklärung der Patienten über die Bedeutung einer zahngesunden Ernährung und die Vermeidung von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken.
  • Parodontale Nachsorge: Betreuung von Patienten mit Parodontalerkrankungen, Durchführung von Nachsorgebehandlungen und Unterstützung bei der langfristigen Erhaltung der Zahngesundheit.
  • Motivation und Aufklärung: Motivation der Patienten zur regelmäßigen Mundhygiene und Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit.

Qualifikation

  • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum ZFA
  • einige Jahre Berufserfahrung (mind. 1 Jahr)
  • aktuelle Kenntnisse im Röngten- und Strahlenschutz
  • evtl. Aufnahmeprüfung

Du solltest jedoch beachten, dass die Voraussetzungen nicht einheitlich geregelt sind. Je nach Bundesland oder Weiterbildungsinstitut können diese variieren. Beispielsweise kann auch eine Teilnahme am Kurs “Maßnahmen im medizinischen Notfall” oder einem Erste-Hilfe-Kurs nötig sein.

Die Weiterbildung umfasst 400 Unterrichtsstunden. Sie wird mit einer Prüfung abgeschlossen.

2. Dentalhygieniker

Die Weiterbildung zum Dentalhygieniker ist die höchste Stufe der Weiterbildung nach der ZFA Ausbildung. Als Dentalhygieniker bist du spezialisiert auf präventive und therapeutische Maßnahmen zur Erhaltung der Zahngesundheit. Zu den Hauptaufgaben gehören:

    • Professionelle Zahnreinigung (PZR)
    • Parodontalbehandlung: Diagnose und Behandlung von Parodontalerkrankungen (Erkrankungen des Zahnhalteapparates), einschließlich der Durchführung von Parodontaltherapien
    • Patientenberatung und -aufklärung: Beratung der Patienten zur richtigen Mundhygiene, Ernährungsberatung und Aufklärung über die Krankheitsbilder.
    • Fluoridierung und Fissurenversiegelung:
    • Nachsorge und Betreuung: Langfristige Betreuung von Patienten mit Parodontalerkrankungen und anderen zahnmedizinischen Problemen, einschließlich der Durchführung von Nachsorgebehandlungen.
    • Röntgendiagnostik: Anfertigung und Interpretation von Röntgenaufnahmen zur Diagnose und Überwachung von Zahn- und Kiefererkrankungen.
    • Dokumentation und Verwaltung: Führen von Patientenakten, Dokumentation der durchgeführten Behandlungen und Zusammenarbeit mit Zahnärzten und anderen Fachkräften.

    Qualifikation

    • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum ZFA sowie Weiterbildung zum ZMP oder ZMF
    • min. ein Jahr Berufserfahrung
    • Nachweis über die Kenntnisse der aktuellen Röngtenverordnung
    • Teilnahme Erste-Hilfe-Kurs
    • evtl. Prüfung zur Aufnahme

    Auch hier variieren die Voraussetzungen teilweise nach Bundesland oder Anbieter.

    Dauer der Weiterbildung

    Die Weiterbildung zum Dentalhygieniker dauert in der Regel zwischen 1,5 und 2 Jahren und kann oft berufsbegleitend absolviert werden. Die Ausbildung umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte und wird an spezialisierten Fortbildungsinstituten, Fachschulen oder Hochschulen angeboten. Grundsätzlich umfasst diese Weiterbildung 800 Unterrichtsstunden.

    3. Zahnmedizinischer Verwaltungsassistent (ZMV)

    Als Zahnmedizinischer Verwaltungsassistent (ZMV) bist du spezialisiert auf administrative und organisatorische Aufgaben in einer Zahnarztpraxis. Diese Weiterbildung ermöglicht es dir nach deiner ZFA Ausbildung, deine Kenntnisse im Bereich Praxismanagement und Verwaltung zu vertiefen und erweiterte Verantwortungsbereiche zu übernehmen. Die Hauptaufgaben umfassen:

    • Praxisorganisation: Planung und Koordination von Praxisabläufen, Terminmanagement, Organisation des Praxisalltags und Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs.
    • Abrechnung und Buchhaltung: Erstellung und Verwaltung von Abrechnungen für zahnärztliche Leistungen, Abwicklung der Abrechnung mit Krankenkassen und privaten Versicherungen, Überwachung von Zahlungseingängen und Mahnwesen.
    • Patientenverwaltung: Führung und Pflege von Patientenakten, Verwaltung von Patientendaten, Erstellung von Heil- und Kostenplänen, Kommunikation mit Patienten bezüglich Abrechnungsfragen und Terminvereinbarungen.
    • Personalmanagement: Unterstützung bei der Personalplanung und -verwaltung, Erstellung von Dienstplänen, Einarbeitung neuer Mitarbeiter, Organisation von Fortbildungen und Schulungen.
    • Qualitätsmanagement
    • Kommunikation und Korrespondenz: Bearbeitung der Praxispost, Erstellung von Briefen und E-Mails, Kommunikation mit externen Dienstleistern, Lieferanten und Behörden.
    • Material- und Bestellwesen

    Durch die Übernahme dieser vielfältigen Aufgaben trägt ein Zahnmedizinischer Verwaltungsassistent maßgeblich zur Effizienz und Professionalität der Praxisorganisation bei. Die Weiterbildung zum ZMV bietet ZFAs die Möglichkeit, sich auf administrative und organisatorische Tätigkeiten zu spezialisieren und ihre Karrierechancen in der zahnmedizinischen Branche zu verbessern.

    Qualifikation:

    • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA)
    • mind. ein Jahr Berufserfahrung als ZFA oder ZAH
    • Erste-Hilfe-Kurs
    • Kenntnisse im Röngten- und Strahlenschutz nach der jeweils aktuellen Verordnung
    • evtl. Aufnahmeprüfung

    Auch hier ist zu beachten, dass die nötigen Qualifikationen variieren können.

    Die Weiterbildung beinhaltet etwa 400 Unterrichtsstunden.

    4. Zahnmedizinischer Fachassistent (ZMF)

    Als Zahnmedizinischer Fachassistent wirst du folgende Aufgaben übernehmen:

    • Empfangen und Betreuen der Patienten
    • Behandlungen assistieren
    • Prophylaxe
    • Pflege der Instrumente
    • Verwaltungsaufgaben
    • Patientenaufklärung
    • Mitwirken bei der Ausbildung

    Qualifikation:

    • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA)
    • ein Jahr Berufserfahrung als ZFA oder ZAH
    • Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs
    • Nachweis der Kenntnisse im Röngten- und Strahlenschutz nach der jeweils aktuellen Verordnung
    • evtl. Aufnahmeprüfung

    Je nach Bundesland können auch hier die Voraussetzungen variieren.

    Die Weiterbildung umfasst etwa 700 Unterrichtsstunden.

    Weitere Möglichkeiten

    Wenn dich oben genannte Weiterbildungen nicht ansprechen, gibt es noch weitere Möglichkeiten:

    Fachwirt: Du kannst einen Fachwirt im Gesundheitswesen machen. Deine Kenntnisse zur Betriebswirtschaft und Organisation werden vertieft und du hast die Chance, Führungspositionen zu übernehmen. 

    Fortbildungen: Es gibt ganz allgemein Fortbildungen zu einzelnen Themen. Dazu gehören beispielsweise die Implantologie oder das Notfallmanagement. Du kannst dein Fachwissen also spezifisch in einem Bereich erweitern.

    Studium: Mit einer Hochschulreife kannst du nach deiner Ausbildung auch ein Studium in Betracht ziehen. Wenn du also Patienten selber behandeln möchtest, ist beispielsweise das Zahnmedizin Studium denkbar. Zu beachten ist jedoch der Numerus Clausus des jeweiligen Bundeslandes / der Hochschule.

    Vorteile einer Weiterbildung nach der ZFA Ausbildung

    Karriere

    Erweiterung deiner Perspektiven sowie Qualifikation für höhere Positionen

    Spezialisierung

    Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete

    Entwicklung

    Persönliche Entwicklung sowie Auffrischung der Kenntnisse

    Netzwerk

    Netzwerkaufbau

    Verdienst

    Höhere Verdienstmöglichkeiten

    Was macht ein Zahnmedizinischer Fachangestellter?

    Als Zahnmedizinischer Fachangestellter assistierst du bei Behandlungen und betreust die Patienten. Auch gehören allgemeine Aufgaben wie Terminplanung und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen dazu. Du führst Prophylaxemaßnahmen durch und fertigst Röntgenaufnahmen an. Auch verwaltest du zahnmedizinische Materialien sowie Medikamente. Die Aufgaben eines ZFA sind sehr abwechslungsreich und vielseitig.

    Fazit: ZFA Weiterbildung 

    Nach deiner Ausbildung als Zahnmedizinischer Fachangestellter hast du einige Möglichkeiten, dich weiterzubilden. Ob es eine kurze Fortbildung oder ein Studium ist, die Türen stehen dir offen. Die Arbeit im Bereich der Zahnmedizin ist sehr abwechslungsreich und bietet gute Möglichkeiten eines beruflichen Aufstiegs. 

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