Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent

Dein Weg zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenz!

Prophylaxe gewinnt immer mehr an Bedeutung in den deutschen Zahnarztpraxen. Daher ist die Fortbildung zum ZMP eine gute Wahl, wenn du dich nach deiner Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten weiterbilden möchtest. Wir möchten dir einen Einblick in diese Fortbildung geben.

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ZMP Ausbildung: Handelt es sich um eine Aus- oder Fortbildung?

Bei der Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenz (ZMP) handelt es sich um eine Fortbildung, nicht um eine Ausbildung. Diese Fortbildung richtet sich an bereits ausgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA), die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Prophylaxe erweitern und spezialisieren möchten.

Welche Qualifikation benötigt man für eine Weiterbildung zum ZMP?

  • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Zahnmedinischen Fachangestellten (ZFA)
  • Nachweis über Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs
  • Mindestens 1 Jahr Berufserfahrung als ZFA
  • aktuelle Kenntnisse im Röntgen- und Strahlenschutz (nach der geltenden Verordnung gem. §18 RöV)
  • Aufnahmeprüfung (je nach Institution)

Wenn du diese Qualifikationen erfüllst, steht der Weiterbildung zum ZMF nichts mehr im Wege!

Was ist der Unterschied zwischen einer Ausbildung und einer Fortbildung?

Der Unterschied zwischen einer Ausbildung und einer Fortbildung liegt hauptsächlich in ihrem Zweck, ihrer Zielgruppe und ihrer Struktur. Hier sind die wesentlichen Unterschiede:

Ausbildung

Eine Ausbildung stellt eine grundlegende berufliche Qualifikation dar, die darauf abzielt, eine Person auf einen bestimmten Beruf vorzubereiten. In der Ausbildung werden grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die für die Ausübung des Berufes notwendig sind. Ausbildungen richten sich in der Regel an Schulabgänger oder Menschen ohne vorherige berufliche Qualifikation in dem betreffenden Bereich. Eine Berufsausbildung dauert meist 2-3 Jahre und vermittelt sowohl theoretische als auch praktische Kompetenzen. Sie findet oftmals dual statt, das bedeutet, sie kombiniert schulische Ausbildung in der Berufsschule mit der praktischen Ausbildung im Betrieb. Nachdem die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde, erhält der Auszubildende eine anerkannte Berufsqualifikation, die ihn zur Ausübung des erlernten Berufs berechtigt.

Beispiele: Ausbildung zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), Elektriker/in, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel.

Fortbildung

Eine Fortbildung ist eine weiterführende Qualifikation, die bereits vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten einer Person erweitert und vertieft. Fortbildungen dienen der beruflichen Weiterentwicklung und Spezialisierung. Sie richten sich an Personen, die bereits eine berufliche Grundqualifikation und Berufserfahrung in einem bestimmten Bereich haben. Die Dauer der Fortbildung kann stark variieren – von Tagen bis zu mehreren Monaten oder Jahren. Fortboldungen kann man in Vollzeit oder berufsbegleitend absolvieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Fortbildung wird ein Zertifikat ausgehändigt, welches die Qualifikation bescheinigt. Diese Qualifikation können zu höheren beruflichen Positionen oder spezialisierten Aufgaben führen.

Beispiele: Fortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenz (ZMP), Meisterkurse, Fachwirt-Weiterbildungen, spezielle IT-Zertifikate.

Fazit

Die Ausbildung ist der erste Schritt in die berufliche Qualifikation und vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für einen bestimmten Beruf. Die Fortbildung hingegen baut auf einer bereits vorhandenen beruflichen Qualifikation auf und dient der Spezialisierung und Weiterentwicklung. Beide Formen der beruflichen Bildung sind wichtig und ergänzen sich.

 

Die Aufgaben eines Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten

Versiegelung Fissuren

Fissurenversiegelung

Naturwissenschaft

Entfernen von Zahnstein, Plaque, Verfärbungen sowie Durchführen professioneller Zahnreinigungen

Vorbeugen von Karies (Fluodierung)

Prophylaxe

Parodontale Prophylaxe

ZMP Weiterbildung Kosten

Die Weiterbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten kostet zwischen 1.500€ und 4.000€. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, Unterstützung für die Finanzierung zu bekommen. Diese sind jeweils an individuelle Voraussetzungen geknüpft.

1. Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit bietet Bildungsgutscheine an, die zur Finanzierung von Weiterbildungen genutzt werden können. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Weiterbildung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert. Interessierte sollten sich bei ihrer örtlichen Agentur für Arbeit beraten lassen.

2. Aufstiegs-BAföG 

Das Aufstiegs-BAföG unterstützt berufliche Weiterbildungen finanziell. Es richtet sich an Personen, die eine Aufstiegsfortbildung absolvieren möchten, wie z.B. die ZMP-Weiterbildung. Die Förderung umfasst Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie für den Lebensunterhalt.

3. Bildungsprämie

Die Bildungsprämie ist ein staatliches Förderprogramm, das sich an Erwerbstätige mit geringem Einkommen richtet. Sie besteht aus einem Prämiengutschein, der bis zu 50% der Weiterbildungskosten (maximal 500 Euro) abdeckt. Voraussetzung ist eine vorherige Beratung in einer Bildungsberatungsstelle.

4. Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) richtet sich an besonders talentierte junge Fachkräfte, die eine berufliche Weiterbildung absolvieren möchten. Es kann für die ZMP-Weiterbildung genutzt werden und umfasst finanzielle Unterstützung für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie für notwendige Arbeitsmittel.

5. Förderung durch den Arbeitgeber

Viele Arbeitgeber sind bereit, die Weiterbildungskosten ihrer Mitarbeiter zu übernehmen oder zumindest teilweise zu finanzieren, insbesondere wenn die Weiterbildung auch dem Unternehmen zugutekommt. Es lohnt sich, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen und mögliche Förderungen oder Freistellungen zu besprechen.

6. Regionale Förderprogramme

In einigen Bundesländern und Regionen gibt es spezielle Förderprogramme für berufliche Weiterbildungen. Diese Programme können Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für die Weiterbildungskosten umfassen. Informationen hierzu sind bei den jeweiligen Landesarbeitsagenturen oder regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften erhältlich.

7. Steuerliche Absetzbarkeit

Weiterbildungskosten können in vielen Fällen steuerlich geltend gemacht werden. Dazu zählen Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Fahrtkosten, Fachliteratur und gegebenenfalls Übernachtungskosten. Es empfiehlt sich, dies mit einem Steuerberater zu besprechen, um die individuellen Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Wenn du bezüglich der Möglichkeiten der Förderung unsicher bist, kannst du dich frühzeitig informieren und Beratungsgespräche bei der Agentur für Arbeit wahrnehmen. 

 

ZMP Weiterbildung Fazit

Die Weiterbildung zum ZMP ermöglicht es dir, viele Aufgaben in der Zahnarztpraxis eigenständig zu erledigen. Deine erweiterten Fachkenntnisse ermöglichen es dir, mehr Verantwortung zu übernehmen. Im Bereich der Prophylaxe erweiterst du deine Expertise im Bereich der Prophylaxe.

Eine Weiterbildung bietet dir grundsätzlich viele Vorteile, darunter zählen beispielsweise mögliche Gehaltserhöhung, vertiefte Kenntnisse und viele Weitere.

Welche weiteren Fortbildungen kann man nach der ZFA Ausbildung machen?

  • Fortbildungen zu speziellen Einzelthemen
  • ZMV (Zahnmedizinischer Verwaltungsassistent)
  • DH (Dentalhygieniker)
  • Oral Fitness Coach / Implant Safe Coach
  • Studium der Zahnmedizin
  • ZMF (Zahnmedizinischer Fachassistent)

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